Wissen! Der Sachbuchpreis der wbg für Geisteswissenschaften
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Kategorie:
Politik, Gesellschaft, Wirtschaft
Ausstattung:
Buch (Hardcover)
Maße:
215 x 135
ISBN:
9783806240573
Erschienen:
02.2020
Verlag:
wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG)

Autorenportrait

Ackermann Ulrike
Prof. Dr. Ulrike Ackermann ist Politikwissenschaftlerin und Soziologin. 2009 gründete sie das John Stuart Mill Institut für Freiheitsforschung, das sie seitdem leitet. 2008 wurde sie als Professorin berufen und lehrte bis 2014 Politische Wissenschaften mit dem Schwerpunkt »Freiheitsforschung und Freiheitslehre« in Heidelberg. 2002 gründete und leitete sie das Europäische Forum an der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Darüber hinaus arbeitet sie seit vielen Jahren als freie Autorin für Funk und Print.
Nominierungen: 37|
Abgegebene Stimmen: 37|
Kommentare: 3 |
Ackermann Ulrike
Das Schweigen der Mitte
Wege aus der Polarisierungsfalle

Warum wir eine starke politische Mitte brauchen

Haben Intellektuelle ihr Deutungsmonopol verloren? Die großen gesellschaftlichen Debatten werden heute nicht mehr aus der politischen Mitte heraus geführt. Sie entzünden sich von den Rändern her und münden in Rechts-Links-Konfrontation. Kapitalismus oder Antikapitalismus, Migration oder Abschottung, Faschismus oder Antifaschismus - Zwischentöne sind selten geworden. Die Stimme der Mitte wird nicht mehr gehört.

Ulrike Ackermann, Politikwissenschaftlerin und Soziologin, plädiert in ihrem Sachbuch für eine Rückbesinnung auf antitotalitäre und liberale Traditionen. Um unsere Demokratie aus der Krise herauszuführen, müssen wir die politische Mitte neu besetzen und stärken.

  • Warum wir dem Furor des Fundamentalismus, der von Rechten, Linken und Islamisten gleichermaßen bedient wird, entgegen treten müssen
  • Neue gesellschaftliche Spaltungen: Elitenkritik und der Verlust der Mittelschicht
  • Die politische Vertrauenskrise: der Absturz der Volksparteien und seine Auswirkungen
  • Von Lügenpresse bis Cyberaktivismus: Öffentlichkeit und freie Meinungsäußerung im digitalen Zeitalter
  • Ein kluges Plädoyer für antitotalitäre Selbstaufklärung und für eine starke Demokratie

Es ist an der Zeit, die ideologische und moralische Polarisierung aufzubrechen

EU-Krise, Klimanotstand, Nationalismus: Wie positionieren sich Deutschlands Intellektuelle? Ulrike Ackermann hat die Debatten und die Streitkultur analysiert. Joachim Gauck, Uwe Tellkamp, Harald Welzer oder Thea Dorn streiten um die Meinungsführerschaft. Doch gelingt es ihnen, die ideologische und moralische Polarisierung aufzubrechen?

Wie sehr unsere Gesellschaft davon profitieren würde, zeigt Ulrike Ackermann mit ihrem Buch „Das Schweigen der Mitte. Wege aus der Polarisierungsfalle“. Eine fundierte politikwissenschaftliche Analyse, ein leidenschaftlicher Appell für mehr Haltung und für ein beherztes Eingreifen in die aktuellen politischen Debatten - sei es in der Presse, auf den Social Media Plattformen oder im Parlament!

22,00 €
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Kommentare
Milena Frieling
10 vor einigen Tagen
Dieses Buch erscheint zu keinem besseren Zeitpunkt. Ein gelungenes Plädoyer für die Meinungsvielfalt und Demokratie, das auch zur Selbstreflektion anregt.
weber, petra-carmen
vor einem Monat
Nichts ist derzeit schlimmer als die schleichende Faschisierung Europas , nicht einmal die Klimakatastrophe, denn es steht zu befürchten, daß das Wettrennen zwischen beidem ,von den Rechten gewonnen wird.
Antje Buhl
vor einem Monat
Ulrike Ackermann legt den Finger auf die Wunde: das hohe Gut der Meinungsfreiheit droht von Gesinnungen jeglicher Couleur erschlagen zu werden. Lesen!
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